Je schöner und voller die Erinnerung, desto schwerer ist die Trennung. Aber die Dankbarkeit verwandelt die Erinnerung in eine stille Freude. Man trägt das vergangene Schöne nicht wie einen Stachel, sondern wie ein kostbares Geschenk in sich. Dietrich Bonhöffer.

Donnerstag, 3. Dezember 2009

Weihnachtsbäckerei mit Marie

Den ersten Advent haben wir nun hinter uns, um genau zu sein steht der zweite schon fast vor der Haustür. Was macht man dann? Richtig! Backen! Und das mit seiner nach wie vor verletzten Mitbewohnerin Marie. Soweit man eine hat (bei bedarf leih ich sie auch stundenweise aus! Kostet halt!).

Nachdem ich wieder acht Stunden im Kindergarten war und dort schon mit den Kindern Weihnachtsplätzchen gebacken haben, setzt ich mich mit Mariechen in unsere WG-Küche und fing am Plätzchen auszustechen. BIS... mir von rechts eine riesige Staubwolke entgegen kam! Von wem kam die wohl? Marie! Richtig! Die liebe wollte sich messen. Mit einer „Mehlschlacht“. Da ich mich nun langsam an das Kindergartenniveau gewöhnt habe (wie soll es anders sein wenn man nach der Arbeit in den nächsten Kindergarten kommt) schloss ich mich diesem fröhlichen treiben an. BIS... wir beide komplett weiß waren. Die Küche sowie der Flur und ein Zimmer eines Mitbewohners wurden dabei auch LEICHT in mitleiden schafft gezogen.

Was gehört noch zu Weihnachten? Musik! Immer! Standard! Dieses mal also Weihnachtsmusik. Rudolph, the red-nosed reindeer – da denk man sich ja nix bei! ABER... wir haben den Fehler an dem (Kinder)lied gefunden (wenn nicht wir wer dann?). Das Rentier heißt Vixen! Weitere ausführungen ersparen wir uns an dieser Stelle. Und kommen zum Flur zurück...



Als es zum aufräumen und sauber machen kommen sollte, und wir dazu natürlich vieel zu faul waren, haben wir verzweifelt versucht, irgendeinen Gegenstand zu finden, mit dem wir ein Loch in die Decke hauen hätten können. Um unseren Mitbewohnern dann zu erzählen es hätte geschneit... Wir hätten den dreck also nicht weg machen müssen und hätten die anderen gleich mit glücklich gemacht! Nachdem dies aber nicht geglückt ist, haben wir eine nette Nachricht hinterlassen...





Wir lieben euch. Viel Spaß beim sauber machen. Mit Marie's Füßchen im Bild. Die Frau braucht einfach immer aufmerksamkeit!

Neben der großen Mehlaktion sind wird trotzdem zum ausstechen, Glühwein trinken und zum in den Teig zeichnen einer Nilpferdfamilie mit Sonne, Wolken, Wegen, einem Heiligenschein und der Hand Gottes gekommen. Das Highlight des Tages.



Nach Stunden und unzähligen verbrannten Plätzchen, da keiner neben dem reden drauf geachtet hat wie's den Plätzchen geht, sind wir zu einem wunderschönene, leckeren Ergebnis gekommen:



In diesem Sinne; bleibt brav und anstendig und macht das mit dem Mehl nicht nach! Gute Nacht!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen